Speyerer Dom feiert 40 Jahre als Weltkulturerbe

Speyerer Dom feiert 40 Jahre als Weltkulturerbe

Der Speyerer Kaiserdom feiert in diesem Jahr das 40. Jubiläum seiner Aufnahme auf die Unesco-Welterbeliste. Das Veranstaltungsangebot werde angesichts der Corona-Krise auf digitale Formate beschränkt, teilte das Dom-Kulturmanagement am Mittwoch bei einem virtuellen Jahrespressegespräch in Speyer mit. Im Herbst hoffe man darauf, Angebote vor Ort machen zu können. Vorgesehen sei ein Festwochenende, das mit einem Konzert der Dommusik am 29. Oktober starten solle. Der Filmkomponist Enjott Schneider sei dafür mit einer Auftragskomposition beauftragt worden.

Am 30. Oktober 1981 wurde der Speyerer Dom, die größte erhaltene romanische Kirche der Welt, auf die Liste der Unesco-Welterbestätten genommen. Der Dom ist eine bedeutende Grablege deutscher Kaiser, Könige und Bischöfe.

Die coronabedingt entgangenen Einnahmen durch den Besucherbetrieb hätten zu einem Ertragsdefizit für den Bauerhalt des Doms geführt, informierte Friederike Walter, Leiterin des Dom-Besuchermanagements. Dieses Minus sei für 2020 noch ausgeglichen worden, dieses Jahr werde es wohl nicht möglich sein. Sobald wieder Führungen möglich seien, solle es etwa eine "Welterbe-Führung" geben, bei der auch der Dachstuhl des Doms begangen werden könne. Zudem sei eine abendliche Tour durch den dunklen Dom mit Taschenlampe und Kerzenlicht geplant, sagte Walter.

Der Dom sei in der Pandemie keinen einzigen Tag geschlossen gewesen, sagte Domdekan und Domkustos Christoph Kohl. Gottesdienste würden derzeit mit maximal 100 Teilnehmern, Datenerfassung, festen Sitzplätzen und ohne gemeinsamen Gesang gefeiert.

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