Gottesdienst ohne Strom

Kerzenlicht in Kirche

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Die Gemeinde Sankt Martin in Fürth nimmt sich seit mehreren Jahren des Themas Schöpfungsverantwortung an und feiert zur "Earth Hour" am Samstag einen Gottesdienst ohne Strom.

Gottesdienst ohne Strom
Die weltweite "Earth Hour" begeht eine Fürther Kirchengemeinde an diesem Samstag (27. März, 20.30 Uhr) mit einem Abendgottesdienst ohne Strom.

Motto der Feier ist "Blumen sind das Lächeln der Erde", teilte die evangelische Gemeinde Sankt Martin in Fürth mit. Die Gemeinde nehme sich seit mehreren Jahren des Themas Schöpfungsverantwortung an. Während des Gottesdienstes sind alle Stecker gezogen und die Kirche mit mehreren hundert Kerzen erhellt. Die Kerzen würden gesammelt und möglichst im nächsten Jahr wiederverwendet, heißt es in der Mitteilung.

Rund um den Erdball gehen am Samstag jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Anlass ist die seit 2007 jährlich stattfindende Aktion "Earth Hour", auf deutsch "Stunde der Erde". Sie soll weltweit ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Ihren Anfang nimmt die "Earth Hour" im Inselstaat Samoa, wo die Menschen um 7.30 Uhr deutscher Zeit ihre Lichter ausschalten. 25 Stunden später schalten die Bewohner der Cookinseln und von Französisch-Polynesien ihre Lampen wieder an und beenden damit die Aktion.

Anlässlich der Klimaschutzaktion "Earth Hour" wird jährlich das Licht am Brandenburger Tor in Berlin für eine Stunde ausgeschaltet sowie auch am Kölner Dom, dem Eiffelturm oder der Oper in Sydney.

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