Kirche unterstützt Aktion "#lichtfenster"

Teelichter brennen in der Dämmerung

©Rebecca Peterson-Hall/Unsplash

Die Aktion "#lichtfenster" will an die Menschen, die bisher an und mit dem Coronavirus gestorben sind, erinnern.

Kirche unterstützt Aktion "#lichtfenster"
Initiative des Bundespräsidenten startet heute um 16.50 Uhr
Mehr als 50.000 Menschen sind bisher an und mit dem Coronavirus gestorben. Die Aktion "#lichtfenster" will an sie erinnern. Die Evangelische Kirche unterstützt diese Aktion.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird heute um 16.50 Uhr ein Licht gut sichtbar in ein Fenster seines Amtssitzes Schloss Bellevue stellen. Damit startet er die Aktion "#lichtfenster" und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, es ihm gleichzutun. Bis zu einer zentralen Gedenkfeier, die Steinmeier nach Ostern ausrichten will, sollen Abend für Abend sichtbar in Wohnungen und Häusern in ganz Deutschland die Opfer der Pandemie ins Bewusstsein gerufen werden.

Das gestellte Foto zeigt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der mit einem Licht in einem Fenster von Schloss Bellevue ein Zeichen des gemeinsamen Gedenkens setzt und zur Aktion #lichtfenster aufruft.Die Initiative des Bundespräsidenten startet am 22.1.2021 um 16.50 Uhr.

"Wir stellen ein Licht ins Fenster, weil wir wissen: Überall in unserem Land leiden Menschen", erklärte Steinmeier. Die Toten der Corona-Pandemie seien keine bloße Statistik. "Jede Zahl steht für einen geliebten Menschen, der uns unendlich fehlt", sagte das Staatsoberhaupt. Das Licht im Fenster solle für Wärme und Mitgefühl in einer dunklen Zeit stehen.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt die Aktion in den sozialen Medien und mit einer eigenen Themenseite. Dort werden Gebete und Shareables veröffentlicht, aber auch ein Video des Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm. In einem Schreiben bittet er auch die Landeskirchen, die Aktion zu unterstützen.

In Deutschland sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen des 22. Januar die Zahl von 50.642 Todesfällen seit März vergangenen Jahres.

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