Richtfest am Kirchenpavillon für die Erfurter Bundesgartenschau

Richtfest am Kirchenpavillon für die Erfurter Bundesgartenschau

Für den ökumenischen Kirchenpavillon auf der Bundesgartenschau (Buga) in Erfurt im kommenden Jahr ist am Mittwoch Richtfest gefeiert worden. Das Kooperationsprojekt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und des katholischen Bistums Erfurt soll Andachten, Veranstaltungen und Begegnungen ermöglichen. Der Pavillon bilde den Kern des Religionsareals der Buga auf dem Petersberg, sagte eine EKM-Sprecherin. Der Auftritt der Konfessionen steht unter dem Motto "Ins Herz gesät".

Die Bauarbeiten hatten Ende Mai begonnen. Seitdem wird der Siegerbeitrag eines Studentenwettbewerbs der Fachhochschule Erfurt mit dem Titel "Roter Faden" realisiert. Die Umsetzung der nachhaltig konzipierten Pläne erfolge in ökologischer Bauweise. Das Bauwerk sei zudem zerlegbar und wiederzuverwenden, erklärte die Sprecherin.

Das gesamte Religionsareal soll im April fertiggestellt sein. Bau- und Planungskosten in Höhe von 100.000 Euro würden von der EKM sowie dem Bistum Erfurt finanziert. Die Pflanzarbeiten für den "Roten Faden" - unter anderem werden Spalieräpfel vor den Holzwänden platziert - sollen im November beginnen und bis zum Frühjahr andauern. "Der Apfel kommt im biblischen Hohelied der Liebe vor und wurde passend zum Motto ausgewählt", erklärte die Buga-Beauftragte der EKM, Marion Müller.

Neben dem Pavillon setzen die Kirchen zur Buga auch auf biblische Pflanzen von Ägyptischem Lotos bis hin zu Wein, die ausgesät und angebaut werden. Zudem wächst im Erfurter Augustinerkloster eine Rosenkirche heran.

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