Bischof Adomeit ordiniert Ex-Priester zum evangelischen Pastor

Bischof Adomeit ordiniert Ex-Priester zum evangelischen Pastor
Der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit nimmt an diesem Sonntag (14. Juni) eine ungewöhnliche Ordination vor. Zusammen mit zwei Frauen wird der frühere katholische Priester David Seibel zum evangelischen Pastor berufen,

Wie die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg mitteilte, wird der Gottesdienst in der St. Michael-Kirche im Bad Zwischenahner Ortsteil Dreibergen wegen der Corona-bedingten Hygienevorschriften im engsten Kreise gefeiert. Die Ordination eines früheren Priesters zum evangelischen Pastor kommt nur sehr selten vor. Zumindest in den vergangenen 30 Jahren sei dies in der oldenburgischen Kirche nicht vorgekommen, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Seibel wurde den Angaben zufolge 1977 in Halle geboren. Er studierte Katholische Theologie in Halle/Wittenberg und an der Theologischen Fakultät Trier. Seit Dezember 2016 sei er bereits evangelischer Pfarrer auf Probe in Schortens. Zuvor sei er katholischer Priester im Bistum Magdeburg gewesen. Seibel ist verheiratet und hat ein Kind.

Zudem werden Carina Böttcher und Kerstin Falaturi zu evangelischen Pastorinnen ordiniert. Böttcher wurde 1991 in Hildesheim geboren, studierte Evangelische Theologie in Halle/Wittenberg und absolvierte einen Masterstudiengang Ökumene und Religionen in Oldenburg. Sie werde künftig im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land arbeiten. Falaturi wurde 1981 in Darmstadt geboren. Sie studierte Evangelische Theologie in Tübingen und Marburg. Seit November ist die Pfarrerin auf Probe in Bad Zwischenahn und in der Altenpflegeheimseelsorge im Kirchenkreis Ammerland. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Zur oldenburgischen Kirche zählen 116 Gemeinden zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und den Dammer Bergen. Ihr gehören rund 405.000 Mitglieder an.

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