Kinderhilfswerk: Hartz IV für Kinder während Corona-Krise erhöhen

Kinderhilfswerk: Hartz IV für Kinder während Corona-Krise erhöhen

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine stärkere finanzielle Unterstützung für arme Familien in der Corona-Krise. Zumindest so lange Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind, solle der monatliche Hartz-IV-Regelsatz für Kinder und Jugendliche um 100 Euro erhöht werden, verlangte das Kinderhilfswerk am Montag in Berlin. Außerdem sollten Sanktionen für Familien im Grundsicherungsbezug für sechs Monate ausgesetzt werden.

Zudem brauche es eine bundeseinheitliche Regelung zur Notbetreuung an Kindertageseinrichtungen und Schule. Die Notbetreuung sollte nicht nur Kindern von Eltern mit sogenannten systemrelevanten Berufen offenstehen, sondern auch für Mädchen und Jungen aus prekären häuslichen Situationen und für Kinder mit Behinderungen geöffnet werden, schlug das Kinderhilfswerk vor. Auch Alleinerziehenden sollte die Notbetreuung unabhängig von ihrem Beruf zur Verfügung stehen. Aufgrund ihrer Bedeutung für den Kinderschutz sollten zudem die Kinder von Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendhilfe Notbetreuung in Anspruch nehmen können.

epd kfr

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