Sven Petry zum Superintendenten für Leisnig-Oschatz gewählt

Sven Petry zum Superintendenten für Leisnig-Oschatz gewählt

Sven Petry ist zum neuen Superintendenten des evangelischen Kirchenbezirks Leisnig-Oschatz gewählt worden. Für den promovierten Theologen stimmten am Mittwochabend 42 der 58 anwesenden Mitglieder der Bezirkssynode im mittelsächsischen Hartha. Zwölf stimmten gegen den 44-jährigen Pfarrer aus dem Kirchspiel Geithainer Land im benachbarten Kirchenbezirk Leipziger Land. Der Ex-Mann der früheren AfD-Parteivorsitzenden Frauke Petry folgt damit auf Superintendent Arnold Liebers, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand getreten war.

Petry war als einziger Kandidat von der Leitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens für den ländlich geprägten Kirchenbezirk zur Wahl vorgeschlagen worden. Er wurde 1976 im lippischen Lemgo geboren und wuchs in einem westfälischen Pfarrhaus in Bergkamen auf. Er studierte Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld. Nach seiner Promotion 2007 in Göttingen ging Petry zum Vorbereitungsdienst nach Sachsen. Seit 2009 ist er Pfarrer im Frohburger Ortsteil Tautenhain.

Superintendenten in der sächsischen Landeskirche haben als leitende Geistliche der Kirchenbezirke unter anderem die unmittelbare Dienstaufsicht über die Pfarrer und sind als Repräsentanten nach außen Ansprechpartner für andere gesellschaftliche Gruppen.

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