Europäische Kirchen fordern Korridore für Flüchtlinge

Europäische Kirchen fordern Korridore für Flüchtlinge

Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) hat am Internationalen Tag der Menschenrechte für die Ausweitung von humanitären Korridoren für Flüchtlinge nach Europa plädiert. Bei einer Veranstaltung des Bundes der evangelischen Kirchen in Italien und der christlichen Laienbewegung Sant' Egidio am Europäischen Parlament unterstrichen die Kirchen die Notwendigkeit von sicheren und legalen Zugangswegen. Das ökumenische Bündnis schlug der EU vor, Korridore für zwei Jahre von Libyen und angrenzenden Ländern aus für 50.000 Menschen zu öffnen.

Die 1959 gegründete Konferenz Europäischer Kirchen vereint mit Ausnahme der Katholiken die Gläubigen aller großen christlichen Konfessionsfamilien in Europa. Ihr gehören mehr als 100 protestantische, anglikanische, orthodoxe und altkatholische Kirchen an, darunter auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Präsident des Kirchenzusammenschlusses ist seit 2018 der französische reformierte Theologe Christian Krieger.

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