EKD: Digitalisierung zur Verteidigung der Menschenrechte nutzen

EKD: Digitalisierung zur Verteidigung der Menschenrechte nutzen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) weist auf die Chancen der Digitalisierung zur Verteidigung der Menschenrechte hin. "Durch digitale Möglichkeiten können Menschenrechtsverletzungen am Computer rekonstruiert werden, um vor Gericht als Beweismittel verwendet zu werden", erklärt die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber im Vorwort zu dem am Dienstag in Hannover vorgestellten Materialheft der evangelischen Kirche unter dem Titel "Schöne neue Welt? - Menschenrechte und Digitalisierung".

Auch Freiheits- und Protestbewegungen profitierten enorm von der Möglichkeit, sich über das Internet und Smartphones zu organisieren, fügte Bosse-Huber hinzu. Auch verfolgte Christen im Iran könnten im Internet gemeinsam Gottesdienst feiern.

Das 75-seitige Materialheft stellt das Verhältnis von Mensch und Maschine in den Fokus: "Was macht den Menschen aus? Was unterscheidet ihn von Maschinen? Was bedeuten Menschenwürde und Menschenrechte im digitalen Zeitalter?". So wird die Wertschöpfungskette eines Smartphones verfolgt und gezeigt, wo bei der Produktion Menschenrechte verletzt werden. Dabei steht auch der Bergbau im Süden Afrikas im Fokus. Zudem wird das Thema "Cyber-Mobbing" in den Blick genommen.

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