Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer feiert 20-jähriges Bestehen

Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer feiert 20-jähriges Bestehen

Mit einem Festakt im Speyerer Dom hat die "Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer" ihr 20. Jubiläum gefeiert. Der Erhalt des fast 1.000-jährigen Unesco-Weltkulturerbes sei eine große Aufgabe, sagte Weihbischof und Dompropst Otto Georgens laut einer Mitteilung des Bistums Speyer vom Mittwoch. Georgens dankte der Stiftung für ihre Arbeit und erinnerte besonders an verstorbene prägende Persönlichkeiten für die Stiftung wie den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl und die Vorsitzenden des Vorstands Theo Spettmann und Paul Wieandt.

In seiner Ansprache vor internationalen Gästen verwies der Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Peter Frankenberg, auf die europäische Dimension der romanischen Kathedrale, die es zu fördern gelte. Er würdigte den Einsatz der Stiftung für den baulichen Erhalt des Doms, die Öffentlichkeitsarbeit und deren wissenschaftliche Projekte. Das Stiftungskapital betrage mittlerweile vier Millionen Euro. Aufgabe der gemeinnützigen Stiftung ist es, Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am Dom zu fördern, für ihn zu werben und dessen Geschichte ins öffentliche Bewusstsein zu bringen sowie die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen.

Der Kuratoriumsvorsitzende, der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, nannte das 20. Jubiläum der Stiftung einen guten Anlass, Dank und Anerkennung auszusprechen. Auch er betonte, wie sehr der Einsatz von Altkanzler Kohl die europäische und internationale Würdigung des Doms gefördert habe.

Nun gelte es das Ererbte zu bewahren und für zukünftige Generationen zu erhalten. Der Dom könne ein idealer Ort für die stetige Erinnerung an die Werte des geeinten Europas sein, sagte der SPD-Politiker Beck. Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann nannte in einem Gebet als zentrale europäische Tugenden die Offenheit und Bewahrung der Menschenwürde.

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