Merkel zeigt an Berliner Synagoge Verbundenheit mit Juden

Merkel zeigt an Berliner Synagoge Verbundenheit mit Juden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit einem kurzfristigen Besuch einer Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge Oranienburger Straße in Berlin auf den mutmaßlich antisemitischen Anschlag in Halle reagiert. Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb am Mittwochabend im Kurznachrichtendienst Twitter, Merkel habe damit ein "Zeichen der Verbundenheit" setzen wollen. "Wir müssen uns geschlossen jeder Form von Antisemitismus entgegenstellen", schrieb Seibert und stellte dazu zwei Bilder, die Merkel im Gespräch mit Menschen vor der Synagoge zeigt, die sich dort spontan versammelt hatten.

Im sachsen-anhaltischen Halle waren am Mittwoch nach Polizeiangaben in der Nähe einer Synagoge zwei Menschen erschossen worden. Am frühen Nachmittag wurde ein Verdächtiger festgenommen. Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist von einem antisemitischen Motiv und einem rechtsextremistischen Hintergrund auszugehen.

epd kfr

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