Islamrat sieht Ramadan als Monat der Begegnung

Islamrat sieht Ramadan als Monat der Begegnung
Zum Beginn des islamischen Fastenmonats am kommenden Montag hat der Vorsitzende des Islamrates, Burhan Kesici, die Muslime in Deutschland aufgerufen, den Ramadan zur Stärkung des Glaubens und des gesellschaftlichen Miteinanders zu nutzen.

"Der Monat Ramadan ist zunehmend auch der Monat der Begegnung", erklärte Kesici am Samstag in Köln. Es sei mittlerweile in vielen Orten in Deutschland Tradition, dass zu den allabendlichen Fastenbrechen auch nichtmuslimische Nachbarn den Einladungen in die Moscheen folgten.

Aktuelle Entwicklungen wie die Anschläge in Christchurch, Sri Lanka und Kalifornien auf Moscheen, Kirchen und Synagogen zeigten, "dass es Menschen gibt, die es auf das gesellschaftliche Miteinander abgesehen haben", sagte Kesici weiter. "Das gemeinsame Fastenbrechen bietet eine gute Gelegenheit, diesen zu zeigen, dass ihr Hass uns nicht entzweien kann."

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Zum Fastenmonat Ramadan hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in einem Brief an die muslimischen Mitbürger*innen herzliche Grüße und Wünsche für eine ungestörte und friedliche Zeit übermittelt.
Der Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 6. Mai und endet am 3. Juni.
Zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan haben die beiden großen Kirchen den Muslimen in Deutschland eine ungestörte und friedliche Zeit gewünscht.

Der Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 6. Mai und endet am 3. Juni. In dieser Zeit fasten Muslime jeden Tag von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Während des Fastens sind der Verzehr und Konsum von Speisen und Getränken sowie andere Umstände, die dem Fasten entgegenstehen, nicht erlaubt. Das Fasten ist eine der fünf Säulen im Islam.