Nachrichtenportal für Flüchtlinge in Hamburg geht online

Neues Onlineportal "Amal, Hamburg!"

Foto: Lela Ahmadzai

Redaktionssitzung bei "Amal Berlin!". Nun soll das neue Onlineportal "Amal, Hamburg!" Meldungen aus der Hansestadt auf Arabisch und Persisch veröffentlichen.

Nachrichtenportal für Flüchtlinge in Hamburg geht online
Die Redaktion des Onlineportals "Amal, Hamburg!" veröffentlicht ab dem 10. April Nachrichten für Flüchtlinge. Auf dem neuen Portal sollen Meldungen aus der Hansestadt auf Arabisch und Persisch veröffentlicht werden, kündigte die die Körber-Stiftung am Dienstag in Hamburg an.

Damit sollen die 50.000 dort lebenden Menschen aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und Iran über Ereignisse, Entwicklungen und Diskussionen auf dem Laufenden gehalten und ihnen die Teilhabe am städtischen Leben erleichtert werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Evangelischen Journalistenschule (EJS) und der Körber-Stiftung.

Mit "Amal, Hamburg!" würden Flüchtlinge eine eigene Stimme in der Hamburger Medienlandschaft bekommen, sagte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Das Redaktionsteam bilden Nilab Langar aus Afghanistan, Ahmad Alrifaee aus Syrien und Omid Rezaee aus dem Iran. Alle drei sind vor wenigen Jahren nach Deutschland geflohen. Sitz der Redaktion ist in den Redaktionsräumen des "Hamburger Abendblatts".



Neben der Evangelischen Journalistenschule (EJS) und der Körber-Stiftung wird das Projekt auch unterstützt vom "Hamburger Abendblatt" und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Mit "Amal, Berlin!" gibt es bereits ein Schwesterprojekt in der Bundeshauptstadt. Zum Start des Portals in der kommenden Woche werden prominente Gäste wie Bischöfin Kirsten Fehrs, Kultursenator Carsten Brosda (SPD) und Ewald Lienen vom FC St. Pauli erwartet.

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