Hälfte der Weltbevölkerung kann Grundbedürfnisse nicht decken

In extremer Armut leben Menschen leben zehn Prozent der Weltbevölkerung.

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In extremer Armut leben Menschen leben zehn Prozent der Weltbevölkerung.

Hälfte der Weltbevölkerung kann Grundbedürfnisse nicht decken
Knapp die Hälfte der Weltbevölkerung hat Probleme, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Weltweit leben 3,4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze, wie aus einem am Mittwoch von der Weltbank in Washington veröffentlichtem Bericht hervorgeht.

Gleichzeitig seien aufgrund wirtschaftlicher Fortschritte immer weniger Menschen extrem arm.

Die Weltbank definiert die Armutsgrenze abhängig vom Bruttonationaleinkommen eines Staates: In Ländern mit mittlerem Einkommen im unterem Bereich ist eine Person arm, wenn sie weniger als 3,20 US-Dollar (2,80 Euro) pro Tag zur Verfügung hat, in Ländern mit mittlerem Einkommen im oberen Bereich liegt die Grenze bei 5,50 Dollar (4,80 Euro) pro Tag.



In extremer Armut leben Menschen, die weniger als 1,90 Dollar (1,60 Euro) pro Tag zur Verfügung haben. Das traf im Jahr 2015 auf zehn Prozent der Weltbevölkerung zu. Zwar sinke diese Zahl - aber nicht schnell genug, um das Ziel der Weltgemeinschaft zu erreichen, bis 2030 die extreme Armut weltweit zu beenden.

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