Schwedischer Unternehmer Bengtsson erhält Luther-Rose 2018

Internationalen Martin Luther Stiftung Preis

Foto: Internationale Martin Luther Stiftung

Der Preis der Internationalen Martin Luther Stiftung aus Glas: Die LutherRose für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmer Courage.

Schwedischer Unternehmer Bengtsson erhält Luther-Rose 2018
Der schwedische Unternehmer Kenneth Bengtsson wird in diesem Jahr mit der Luther-Rose der Internationalen Martin Luther Stiftung ausgezeichnet.

Zur Verleihung des Preises für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmer-Courage wird am 20. Oktober in der deutschen St.-Gertruds-Kirche in Stockholm Königin Silvia von Schweden als Ehrengast erwartet, wie die Stiftung am Dienstag in Erfurt mitteilte. Die Auszeichnungsfeier schließt sich der Luther-Konferenz in der Königlichen Akademie der freien Künste an.

Kenneth Bengtsson
Bengtsson ist nach Angaben der Luther-Stiftung neben seinen Aufgaben als Aufsichtsratsvorsitzender bei Ahlsell AB, Systembolaget, Herenco und Synsam auch Vorsitzender der World Childhood Foundation. Die 1999 von Königin Silvia ins Leben gerufene Stiftung setze sich für die Verbreitung, Umsetzung und Einhaltung der Rechte von Kindern ein. Aktuell unterstütze die World Childhood Foundation mehr als 100 Projekte in 17 Ländern.

Die Luther-Stiftung ehre mit Bengtsson eine Persönlichkeit, die "in beispielgebender Weise mit ihrem Leben und beruflichen Wirken die reformatorische Tradition von Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwohl eingesetzt" habe, hieß es zur Begründung. Die Luther-Rose wird in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem der Unternehmer und Kaufmann Horst Deichmann, der Verleger Dirk Ippen und die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz mit dem Preis ausgezeichnet.

Die am 10. November 2007 in Wittenberg errichtete Internationale Martin Luther Stiftung hat ihren Sitz in Eisenach und ihre Geschäftsstelle im Evangelischen Augustinerkloster in Erfurt. Sie will nach ihrem Selbstverständnis die Impulse der Reformation in einen Dialog zwischen Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einbringen, um so zur Entwicklung einer verantwortungsbereiten und leistungsstarken Wirtschaft und Bürgergesellschaft beizutragen.