Gericht stoppt verkaufsoffenen Sonntag in Berlin

Verkaufsoffener Sonntag

Foto: Martin Gerten/dpa

Einkaufsstraße am verkaufsoffenen Sonntag.

Gericht stoppt verkaufsoffenen Sonntag in Berlin
Das Berliner Verwaltungsgericht hat den geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 30. September anlässlich der Berliner Art Week gestoppt. Geklagt hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Sie sieht in der Kunstmesse keine hinreichende Bedeutung für ganz Berlin, die eine Sonntagsöffnung der Geschäfte rechtfertigen würde. Der 30. September ist der sechste von unsprünglich insgesamt acht für 2018 von der zuständigen Senatsverwaltung genehmigten verkaufsoffenen Sonntagen.

Ver.di hatte am 28. August Klage und einen Eilantrag gegen die Genehmigungspraxis zu Sonntagsöffnungen in Berlin beim Verwaltungsgericht eingereicht. Nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Freitag kann die zuständige Senatsverwaltung Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen.

Ver.di hatte bereits vergeblich versucht, die Sonntagsöffnungen anlässlich der Grünen Woche (28. Januar), der Berlinale (18. Februar) und der Internationalen Tourismusbörse (11. März) zu verhindern.

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