Trump: Evangelikale Pastoren "ganz besondere Freunde"

US-Präsident Donald Trump steht aufseiten von Gläubigen, denn "Glauben und Familie, nicht Regierung und Bürokratie" seien der Mittelpunkt des amerikanischen Lebens, sagte er in Washington.

Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Evangelikale Pastoren seien seine "ganz besonderen Freunde", sagte Trump.

US-Präsident Donald Trump ist bei einem Dinner im Weißen Haus mit konservativen evangelikalen Führungspersönlichkeiten zusammengetroffen.

Evangelikale Pastoren seien seine "ganz besonderen Freunde", sagte Trump am Montag (Ortszeit) in Washington. Er stehe aufseiten von Gläubigen, denn "Glauben und Familie, nicht Regierung und Bürokratie" seien der Mittelpunkt des amerikanischen Lebens. Trump sprach von Errungenschaften seiner Regierung. Er habe die "Angriffe auf Glaubensgemeinschaften" gestoppt und Behörden die Weisung erteilt, die Glaubensfreiheit zu verteidigen.

Unter dem Beifall der Anwesenden betonte Trump seinen "Kampf" für die Freiheit des in der Türkei unter Hausarrest stehenden US-amerikanischen Pastors Andrew Brunson. Dem evangelikal-presbyterianischen Pastor aus North Carolina wird Unterstützung von Terrorismus vorgeworfen.

Zu den Gästen beim Dinner zählten die baptistischen Theologen Franklin Graham und Robert Jeffress, Tony Perkins vom konservativen Verband Familienforschungsrat, Ralph Reed von der Koalition für Glauben und Freiheit sowie die TV-Predigerin und Unternehmerin Paula White.

White überreichte dem Präsidenten eine von "mehr aus hundert Christen" signierte Bibel zum Dank für Trumps "mutigen Einsatz" für Religionsfreiheit. Trump habe "einen Preis gezahlt für seine 'hohe Berufung'". Man werde sich lange an Trumps Größe erinnern. Weiße Evangelikale gelten als "harter Kern" der Wählerkoalition für Donald Trump. Drei Viertel der weißen Evangelikalen beurteilten Trump positiv, berichtete das Public Religion Research Institute im April. Rund 80 Prozent der weißen evangelikalen Wähler hatten 2016 für Trump gestimmt.

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