EKD-Ratsvorsitzender mit Hamm-Brücher-Förderpreis geehrt

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, ist am Mittwoch in Hamburg mit dem "Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren" ausgezeichnet worden.

Foto: epd-bild/Oliver Dietze

Bedford-Strohm erklärte, es sei eine Ehre für ihn, einen Preis zu bekommen, der mit dem Namen von Hildegard Hamm-Brücher verbunden ist, die für ihr Engagement für die Demokratie in der Nachkriegszeit bekannt ist.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, ist am Mittwoch in Hamburg mit dem "Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren" ausgezeichnet worden.

Der evangelische Theologe sei "ein Streiter für die Demokratie", erklärte der Förderverein Demokratisch handeln nach Angaben der EKD. Als Laudator war der Pfarrer und Politiker Steffen Reiche angekündigt.

Bedford-Strohm erklärte, es sei eine Ehre für ihn, einen Preis zu bekommen, der mit dem Namen von Hildegard Hamm-Brücher verbunden ist. "Es gibt wenige Persönlichkeiten im Nachkriegsdeutschland, die ich so sehr mit dem Engagement für die Demokratie verbinde", sagte der EKD-Ratsvorsitzende.

Durch eine von der FDP-Politikerin Hamm-Brücher (1921-2016) gestiftete Dotation wurde dem Förderverein Demokratisch Handeln ermöglicht, den Förderpreis einzurichten. Er wurde 2009 erstmals ausgelobt.