Bericht: Fast 100 Übergriffe auf Christen in Deutschland

Opfer von Gewalt werden, weil man an Jesus Christus glaubt - das passiert nicht nur im Ausland.

Foto: robertharding /stock.adobe

Opfer von Gewalt werden, weil man an Jesus Christus glaubt - das passiert nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland.

Opfer von Gewalt werden, weil man an Jesus Christus glaubt - das passiert nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland. 2017 hat das Bundeskriminalamt erstmals gesondert "christenfeindliche Straftaten" erfasst.

Im vergangenen Jahr gab es einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland fast 100 gezielte Angriffe auf Christen. Darunter waren ein Mord, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA) meldeten. In rund einem Viertel der Fälle seien Kirchen und christliche Symbole angegriffen worden.

In mindestens 14 Fällen seien "christenfeindliche Straftaten" zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen worden. Nach Meldungen über solche Übergriffe hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf gedrängt, sie 2017 erstmals vom BKA gesondert zu erfassen. Der Mordfall ereignete sich dem Bericht zufolge im April 2017 in Prien am Chiemsee und wird momentan vor Gericht verhandelt. Ein Urteil wird in der nächsten Woche erwartet.