Evangelische Kirche: Für verfolgte Christen in Ägypten beten

Anba Bischoy-Kloster in Ägypten

Foto: epd-bild/Katja Buck

Die EKD ruft zum Gebet für verfolgte Christen in Ägypten auf.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft zum Gebet für verfolgte Christen in Ägypten auf. "In den letzten Jahren und in besonderer Weise im Jahr 2017 wurden Christen und christliche Stätten in erschütterndem Maße zu Zielen terroristischer Anschläge", erklärte die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber am Mittwoch in Hannover.

Die evangelische Kirche rief alle Kirchengemeinden dazu auf, am zweiten Sonntag der Passionszeit vor Ostern (25. Februar) für bedrängte Christen zu beten. Ein Schwerpunkt der Fürbitte 2018 ist die Menschenrechtslage in Ägypten.

Besonders dort, wo das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit eingeschränkt sei oder verwehrt werde, "ist es unsere Pflicht, dies öffentlich zu machen, den Betroffenen eine Stimme zu geben und uns mit ihnen für die Wiedererlangung ihrer Rechte einzusetzen", sagt Bosse-Huber, die die Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit der EKD leitet. Seit 2010 ruft die EKD am zweiten Sonntag der österlichen Passionszeit Kirchen und Gemeinden auf, in Gottesdiensten und Gebeten in besonderer Weise auf die Leidenserfahrungen von Christen in anderen Ländern aufmerksam zu machen und Anteil zu nehmen.