"Ordensleute für den Frieden" protestieren an Luther-Apfelbäumchen

Im Juni 2015 hatte die Initiative Ordensleute für den Frieden vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main eine Slumhütte und ein 'Tor der Gerechtigkeit' errichtet

Foto: epd-bild/Thomas Rohnke

Im Juni 2015 hatte die 'Initiative Ordensleute für den Frieden' (Foto: IOF-Sprecher Gregor Boeckermann und Schwester Klarissa Watermann) vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main eine Slumhütte und ein 'Tor der Gerechtigkeit' errichtet.

"Ordensleute für den Frieden" protestieren an Luther-Apfelbäumchen
Die Initiative "Ordensleute für den Frieden" hat an dem "Luther-Apfelbäumchen" am Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt am Main am Donnerstag gegen die Kluft zwischen Arm und Reich protestiert. Martin Luther werde das Wort zugeschrieben, "Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen", sagte der Mitgründer der Initiative, Gregor Böckermann.

"Für uns geht die Welt schon seit 27 Jahren unter", sagte der ehemalige Ordensmann mit Bezug auf den Beginn der monatlichen Proteste vor der Deutschen Bank. Das von der Initiative am Rand einer Grünanlage der Deutschen Bank gepflanzte Apfelbäumchen sei ein Zeichen für die Hoffnung auf die Überwindung des Kapitalismus.

Der Reformator Luther habe mit seiner Kritik an Zins und Wucher der aktuellen Wirtschaftskritik Impulse gegeben, sagte Böckermann. "Die Deutsche Bank ist für uns ein Symbol des Kapitalismus." Mit ihm demonstrierten rund 20 Teilnehmer, darunter der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen, und der ehemalige hessische DGB-Vorsitzende und Linken-Politiker Dieter Hooge.

Die Initiative "Ordensleute für den Frieden" gründete sich 1983, um gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Ost und West zu demonstrieren. Seit 1990 hält sie an jedem ersten Donnerstag im Monat eine Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank an der Frankfurter Taunusanlage.

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