Weltkirchenrat ruft zum Gebet für Opfer von St. Petersburg auf

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Weltkirchenrat ruft zum Gebet für Opfer von St. Petersburg auf
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat den Terroranschlag in St. Petersburg als "grausam und verabscheuungswürdig" verurteilt. Unschuldige Berufspendler in der Metro seien zu Opfern einer abscheulichen Tat geworden, erklärte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit am Dienstag in Genf.

Er rief zum Gebet für die Opfer und ihre Familien auf. Das Mitgefühl des Weltkirchenrates gelte auch den Bürgern von St. Petersburg und dem russischen Volk, heißt es einem Kondolenzschreiben Tveits an den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I.

Medienberichten zufolge kamen bei dem Bombenanschlag bislang mindestens 14 Menschen ums Leben. Elf Menschen wurden vor Ort getötet, drei weitere erlagen später ihren Verletzungen. Rund 50 Menschen würden noch in Krankenhäusern behandelt, hieß es.

Der 1948 gegründete Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) verbindet 348 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen weltweit, die insgesamt mehr als 550 Millionen Christen in mehr als 120 Ländern repräsentieren. Die römisch-katholische Kirche ist kein Mitglied, arbeitet aber mit dem Weltkirchenrat zusammen.

 

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