Ex-Präsident Südafrikas de Klerk spricht in Dresdner Frauenkirche

Ex-Präsident Südafrikas de Klerk spricht in Dresdner Frauenkirche
Der ehemalige südafrikanische Präsident Frederik Willem de Klerk wird am 3. April in der Dresdner Frauenkirche reden. Das Thema des Friedensnobelpreisträgers seien "Wege zu einem Miteinander innerhalb multikulturell geprägter Nationen", kündigte die Stiftung Frauenkirche am Dienstag an.

Die Rede des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Frederik Willem de Klerk steht unter der Überschrift "Kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt in einer kleiner werdenden Welt bewahren: die zentrale Herausforderung für Frieden im 21. Jahrhundert".

De Klerk stehe "für wahrhaftige Umkehr und couragiertes Bemühen um Aussöhnung und Befriedung", erklärte Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. Der heute 81 Jahre alte De Klerk trug wesentlich zur Abschaffung der Apartheid bei. Als er 1989 Präsident Südafrikas wurde, galt er als konservativ und systemkonform.

Ursprünglich ein klarer Befürworter der Apartheid-Politik leitete er bald grundlegende Reformen ein und nahm Verhandlungen mit dem inhaftierten Befreiungskämpfer Nelson Mandela auf. Nach dem Ende der Apartheid war De Klerk von 1994 bis 1996 Vizepräsident neben Staatschef Mandela. Beide erhielten 1993 den Friedensnobelpreis. De Klerk ist der vierte Redner der Vortragsreihe "Friedensnobelpreisträger in der Frauenkirche Dresden".

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