Bedford-Strohm: Mission bei Flüchtlingshilfe nicht an erster Stelle

Ein syrischer Flüchtling hält in Ellwangen ein handgefertigtes Kreuz in der Hand.

Foto: dpa/Stefan Puchner

Ein syrischer Flüchtling hält in Ellwangen ein handgefertigtes Kreuz in der Hand.

Bedford-Strohm: Mission bei Flüchtlingshilfe nicht an erster Stelle
Aus Sicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, darf bei der Flüchtlingshilfe durch Christen die Mission "nicht das erste Motiv" sein.

"Es muss immer zuerst um den Menschen gehen - ohne Hintergedanken", sagte Bedford-Strohm der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).

"Aber natürlich taufen wir Menschen, wenn sie aus Freiheit darum bitten", sagte der bayerische Landesbischof. Bedingung für die Taufe sei eine gute Vorbereitung. In Bayreuth etwa gebe es 70 Menschen, die sich taufen lassen wollen, berichtete der oberste Repräsentant der deutschen Protestanten aus seiner Landeskirche: "Sie absolvieren einen Kurs mit zehn Modulen, in dem sie die Grundlagen des christlichen Glaubens lernen."

Diejenigen, die diese Taufkurse organisieren, kämen an den Rand ihrer Kapazitäten, sagte Bedford-Strohm: "Aber es gibt keinen schöneren Anlass als diesen, um solche Kapazitäten auszuweiten."

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