Neuer Glockenklang vom Hamburger Michel

St. Michaelis Innenraum

Foto: epd-bild/Stephan Wallocha

Neuer Glockenklang vom Hamburger Michel
Im Turm des Hamburger Michels ist am Sonntag das komplette Geläut in Betrieb genommen worden. Zum ersten Mal kamen um 13 Uhr bei einer Feierstunde die beiden neuen Glocken zum Einsatz, die am 19. Mai auf den Turm gezogen worden waren.

Im Turm des Hamburger Michels ist am Sonntag das komplette Geläut in Betrieb genommen worden. Zum ersten Mal kamen um 13 Uhr bei einer Feierstunde die beiden neuen Glocken zum Einsatz, die am 19. Mai auf den Turm gezogen worden waren. In den Wochen waren sie montiert und mit dem Michel-Uhrwerk verbunden worden. 

Ab 14 Uhr wurde der Normalbetrieb eingeläutet. Insgesamt besteht das Uhrschlagwerk im Michel-Turm aus vier Glocken, die der Stadt alle 15 Minuten verkünden, wie spät es ist. 

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99 Jahre nach dem Einschmelzen der alten Glocken für Kriegsmunition und genau ein Jahr nach dem Guss der Vaterunser-Glocke und der Friedensglocke verfügt der Michel wieder über seinen vollständigen Glocken-Satz. Auf dem Kirchplatz wurde daher die Aktion "So klingt Hamburg" beendet, die binnen kurzer Zeit eine Spendensumme von 350.000 Euro für den Guss, den Transport und die Installation der Glocken erbracht hatte.

Die beiden neuen Glocken waren bereits im Juni 2015 in Hessen gegossen worden, im September wurde ihre Ankunft in Hamburg gefeiert. Bis Mitte Mai 2016 standen sie im Kirchenschiff von St. Michaelis.

Eine der beiden neuen Glocken ist die "Vaterunser-Glocke", die auch angeschlagen wird, wenn in der Kirche das Vaterunser gebetet wird. Zugleich läutet sie zur halben Stunde und zur Drei-Viertel-Stunde. Die zweite neue Glocke trägt den Namen "Friedensglocke" und kommt jede Viertelstunde zum Einsatz.
 

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