Rund 2.000 Menschen demonstrieren gegen Islamgegner in Frankfurt

Rund 2.000 Menschen demonstrieren gegen Islamgegner in Frankfurt
Rund 2.100 Demonstranten haben nach Polizeiangaben am Samstag in Frankfurt gegen eine islamfeindliche Kundgebung protestiert.

Anlass war die Kundgebung von rund 230 Anhängern der Gruppe "Widerstand Ost West" in der Innenstadt. Rund 1.000 Polizisten verhinderten ein direktes Aufeinandertreffen der linken und rechten Demonstranten. Allerdings bewarfen die Demonstranten sich gegenseitig und die Polizisten mit Eiern, Flaschen und Steinen, Rauchbomben wurden gezündet. Ein Polizist wurde durch einen Flaschenwurf verletzt.

Die Polizei setzte zeitweilig Schlagstöcke ein und kesselte rund 150 Gegendemonstranten ein, um die Personalien festzustellen. Mehrere Personen wurden wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht, Körperverletzung und Landfriedensbruch festgenommen.

Gegen die Kundgebung der Gruppe "Widerstand Ost West", die ein rechter Pegida-Ableger sein soll, hatten Linksextremisten sowie zahlreiche Organisationen, Gewerkschaften und Kirchen zum Protest aufgerufen. Das Römerbergbündnis versammelte sich zu einer Gegenkundgebung unmittelbar in Nachbarschaft auf dem Goetheplatz.

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