Rechnungshof kritisiert Bauverzug an Wittenberger Schlosskirche

Rechnungshof kritisiert Bauverzug an Wittenberger Schlosskirche
Zum Reformationsjubiläum 2017 soll die Schlosskirche Wittenberg umfassend instandgesetzt werden. Doch das Projekt ist ins Stocken geraten. Der Landesrechnungshof sorgt sich um die Finanzierung.

Der Landesrechnungshof von Sachsen-Anhalt hat Verzögerungen bei dem 33 Millionen Euro teuren Bauprojekt am Wittenberger Schlosskirchenensemble kritisiert. Bei dem Vorhaben bestehe ein erheblicher Bauverzug, heißt es im Jahresbericht der Kontrollbehörde, der am Dienstag in Magdeburg vorgestellt wurde. Möglich seien in der Folge Auswirkungen auf die Gesamtfinanzierung.

Dadurch könne es zu einer Gefährdung der Inanspruchnahme von Fördermitteln der Europäischen Union kommen.  Insgesamt sind für die Instandsetzung und Neugestaltung des Schlosskirchenkomplexes 33 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt gilt als das bedeutendste Investitionsvorhaben zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017. Den größten Anteil bei der Finanzierung tragen das Land und der Bund. An EU-Geldern sind 8,7 Millionen Euro eingeplant.

Laut Rechnungshof betrug im Juli 2013 der Abfluss von Landesmitteln wegen eines Verzug von anderthalb Jahren nur zehn Prozent des geplanten Geldes. EU-Mittel wurden bisher überhaupt nicht genutzt. Der Rechnungshof fordert vom Kultusministerium Auskunft darüber, wie die Gesamtfinanzierung nach Ablauf der Förderperiode abgesichert werden soll.

Im Bericht wird keine Aussage darüber getroffen, ob die Fertigstellung bis 2017 gefährdet ist. Bemängelt wird von der Kontrollbehörde der hohe Aufwand für einen neuen Zugang zur Schlosskirche. Zudem sieht der Rechnungshof bei dem dafür geplanten Durchbruch ein erhebliches Risiko für die Bausubstanz.

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