Niedersachsen will potenziellen islamistischen Kämpfern den Pass entziehen

Niedersachsen will potenziellen islamistischen Kämpfern den Pass entziehen
Um die wachsende Zahl junger deutscher Islamisten daran zu hindern, in den bewaffneten Kampf nach Syrien oder in den Irak zu ziehen, wollen niedersächsische Sicherheitsbehörden deren Pass einziehen.

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Aktuell seien einige ausreisewillige Personen aus Niedersachsen bekannt, bei denen diese Maßnahme erwogen werde, sagte ein Sprecher des Landesverfassungsschutzes der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

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Nach Angaben der Behörde leben rund 330 Salafisten in Niedersachsen. Den Erkenntnissen zufolge seien bisher zwölf Niedersachsen nach Syrien gereist, um sich am Kampf gegen das Assad-Regime zu beteiligen. Zum großen Teil stammen sie aus Wolfsburg und Braunschweig. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht von deutschlandweit etwa 400 radikalen Islamisten aus, die sich an Kämpfen in Syrien und im Irak beteiligt haben.