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Taufkleider und mehr

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Taufkleider und mehr
Wissenswertes und Schönes zur Taufe
Die Taufe Jesu vom Himmel kommt eine Taube herab.

Foto: Getty Images/iStockphoto/sedmak

Die Taufe Jesu vom Himmel kommt eine Taube herab.

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In der Bibel erhält Johannes den Beinamen "der Täufer", denn er tauft die Menschen als Zeichen der Umkehr zur Vergebung der Sünden. Auch Jesus lässt sich von ihm taufen. Die Bibel erzählt, wie Gottes Stimme vom Himmel verkündet:"Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." (Mt 3,17)

Ein Säugling auf dem Arm der Mutter wird getauft.

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"Gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." (Mt 28,19) Auf diesen Taufbefehl Jesu beruft sich die Kirche, wenn sie Kinder und Erwachsene tauft.

Kind in übergroßem Taufkleid.

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In den ersten Jahrhunderten des Christentums wurden ausschließlich Erwachsene getauft. Sie bekannten sich mit ihrer Taufe zum christlichen Glauben. Ab dem fünften Jahrhundert setzte sich die Kindertaufe in der Kirche durch.

Täufling im weißen Anzug mit schwarzer Fliege.

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Bei der Kindertaufe erklären Eltern und Paten, den Täufling im christlichen Glauben zu erziehen. Mit der Konfirmation sagen Jugendliche später selbst "Ja" zum Glauben. Nach der Konfirmation können die Jugendlichen selbst Paten werden.

Ein weißes Taufkleid mit einer golfenen Kreuzverzierung.

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Mit dem Taufkleid wird deutlich, dass der Täufling in eine neue Existenz hineinschlüpft. Im Galaterbrief klingt das so: "Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen." (Gal 3,27)

Taufschuhe, Taufkerze und Goldkreuz auf einem weissen Tuch drapiert.

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Die Taufkerze wird im Gottesdienst an der Osterkerze entzündet. Christus ist das Licht der Welt und das Licht im Leben des Täuflings. Daran soll die Kerze erinnern. In vielen Familien wird die Taufkerze an Geburts- und Tauftag entzündet.

Eine Nummer zu groß

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In den Glauben muss man erst noch hineinwachsen - das zeigt sich deutlich in der Länge des Taufkleides, dass den Kleinsten viele Nummern zu groß ist. In vielen Familien gibt es die Tradition das Taufkleid von Generation zu Generation weiterzugeben.

Die Stirn eines Täuflings wird mit Wasser benetzt.

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Mit "lebendigem Wasser" wird die Stirn des Täuflings begossen. Das Wasser soll bei der Taufe benetzt, darum wird es auch direkt vorher in das Taufbecken gegossen. Es gibt Gemeinden, die Taufen an Badeseen und Flüssen feiern.

Der "weiße Sonntag"

Foto: akg-images / Cameraphoto/akg-images / Cameraphoto

Durch Jesu Tod und Auferstehung dürfen alle Menschen hoffen, selbst wieder aufzuerstehen. Darum hat die Taufe im Ostergottesdienst eine lange Tradition. Früher trugen diejenigen, die in der Osternacht getauft wurden, ihre weißen Taufgewänder eine ganze Woche lang.

Die Taufe zu Hause

Foto: akg-images/Collection G.G.Chateauroux

Vor dem zweiten Weltkrieg wurde in der Regel die Haustaufe praktiziert. Die Taufe sollte in zeitlicher Nähe zur Geburt des Kindes stattfinden, um in Zeiten hoher Kindersterblichkeit die Aufnahme der Kinderseele im Himmel sicherzustellen. Heute werden Taufen zumeist sonntags im Gemeindegottesdienst gefeiert.

Ein Baby im Taufkleid lacht.

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"Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei." Für Martin Luther gehört jeder getaufte Christ zu Gott-da braucht es keinen Papst und Bischof als Vermittler mehr.