Arche Noah mit Wasserschaden

Arche Noah mit Wasserschaden
In den USA fordert ein Betreiber eines Arche-Nachbaus Geld von der Versicherung – nach langen Regenfällen …

Die Arche Noah: Das einzige menschengemachte Werk, das nach der alten Erzählung aus Genesis 6 bis 9 die Sintflut überdauerte. Die Rettung für alle Tiere – und für die Familie des treuen Noah. Eine Geschichte, die die Menschheit schon immer faszinierte. Immer wieder haben Menschen versucht, dieses Gefährt, das in der Bibel recht detailliert beschrieben wurde, nachzubauen – mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen. 

Den Leuten vom Ark Encounter in Williamstown, Kentucky, ist das mit dem Nachbau offenbar nur so halb gelungen. Denn in jedem Fall sollten diese Nachbauten ja wohl eines sein: Wasserfest. 

Da liest sich die Meldung: "Arche-Eigner streiten sich mit Versicherung über die Regulierung eines Wasserschadens" doch ziemlich seltsam. Tatsächlich: Heftige Regenfälle (Entschuldigung, was sonst sollte man von einer Arche erwarten?) haben in den zurückliegenden Jahren große Schäden angerichtet. Nun müsste eine Arche das ja eigentlich aushalten, und zu ihrer Ehrenrettung müssen wir gleich anführen: Hat sie auch. Der Schaden ist nicht am Bau selber entstanden. Vielmehr hat ein großer Erdrutsch die Zufahrt zum Gelände zerstört, die Kosten werden auf knapp eine Million Dollar beziffert. Die Versicherungen wollten nicht zahlen – wohl, weil sie meinten, Regen dürfte einer Arche nichts anhaben? So landete die Sache jetzt vor Gericht und auf diesem Wege auch in unserem weitgehend wasserfesten Blog. 

Ob Noah damals auch zunächst mit Erdrutschen und kaputten Straßen zu kämpfen hatte? Vermutlich war er dagegen allerdings nicht versichert. Auf der anderen Seite hat es damals auch so viel weiter geregnet, dass sämtliche Erdrutsche dann auch schon völlig egal waren. Schwimm drüber.  Vielleicht muss Ark Encounter einfach noch ein paar heftige Sommerregen abwarten, dann kommt das mit dem Wasser von ganz allein. Eine Straße ist dann nicht mehr nötig. Schwimmfähig wird die Arche ja wohl sein. Das Meer allerdings wird es selbst bei einem Meeresspiegelanstieg von 60 Metern nicht bis Williamstown schaffen. Nochmal Glück gehabt. 

weitere Blogs

Eine gezielte Veränderung der sexuellen Präferenz ist nicht möglich. Auch nicht durch Therapie. Trotzdem wehren sich Menschen aus dem christlich- fundamentalistischen Lager vehement gegen ein Verbot solcher pseudotherapeutischer Verfahren. Ihre Argumente bleiben dabei haltlos und verweisen vielmehr auf die pathologisch anmutenden Zustände in vielen ihrer eigenen Gemeinden.
Beten hilft. Was für ein lapidarer Satz von einer, die glaubt. Wie arrogant er daherkommt! Wie überheblich. Wie muss er erst Leuten erscheinen, die nicht glauben?
Auch der Terrorist von Halle hat seinen Angriff auf die Synagoge live gestreamt. Es sind die neuen Bekennerschreiben - und wirksam verhindern lassen sie sich nicht.
... bleibt ein spannendes Echtzeit-Experiment: weil völlig unklar ist, was daraus wird. Die letzte Medienkolumne auf evangelisch.de.