Ausstieg aus der Freikirche

"Ich habe alles verloren"

Interview mit Priska

© Basis:Kirche/ekn

Mit 24 Jahren schafft Priska aus Leipzig den Ausstieg aus der Freikirche. Im Video der Basis:Kirche berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Priska aus Leipzig ist viele Jahre lang in einer Freikirche der Pfingstbewegung zu Hause. Sie akzeptiert von Kindheit an die dort geltenden Regeln der bibeltreuen Gemeinschaft. Als sie diese nicht beachtet, fliegt sie raus. Im Video der Basis:Kirche berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Das System Freikirche ist Priskas Zuhause, ihre Identität. Dort lernt sie auch ihren ersten Freund kennen. Allerdings sind Intimität und Sex vor der Ehe verboten. Die einzige Lösung ist eine Heirat mit 19 Jahren. Die Beziehung scheitert - doch Scheidung ist in Priskas Freikirche verboten. Als sie sich neu verliebt und unverheiratet schwanger wird, eskaliert die Situation. 

Erst mit 24 Jahren schafft sie den Ausstieg aus der Freikirche. Freunde wenden sich von ihr ab, sie verliert ihren Job als Vikarin der Freikirche. "Ich habe alles verloren", sagt sie rückblickend. Ihren Glauben verliert sie aber nicht. Pastorin Anne Mirjam Walter von der Basis:Kirche trifft Priska und lässt sich die Aussteiger-Geschichte von "Höllenangst und Seelenheil" erzählen.

evangelisch.de bedankt sich bei Basis:Kirche für die Kooperation. Produziert werden die Videos vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn), der unter anderem auch Radio-Beiträge für die Privatsender Radio ffn und Antenne erstellt.

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