Notfallseelsorge

<div class="field-zusatzinfo field-info-zusatzinfo-verwendung-1"><p>Ende der 1990er-Jahre begann in Deutschland die Arbeit der so genannten Notfallseelsorgeteams – Initialzündung war das Zugunglück von Eschede 1998.</p>

<p>Dahinter steht die wissenschaftliche Erkenntnis aus den USA, dass Menschen bei Unglücksfällen nicht nur körperlich von den Rettungskräften versorgt werden müssen, sondern auch seelisch. Das gilt auch für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Für sie hat sich die so genannte Krisenintervention etabliert. Die Landeskirchen stellen die meisten Teilnehmer in der Psychosozialen Notfallversorgung. Im Landkreis Nienburg beteiligt sich überdies das Rote Kreuz.</p>

<p>Im Kirchenkreis Syke-Hoya erfolgt die Alarmierung der Teams sozusagen auf zwei Wegen, weil sich dieser über die beiden Landkreise und damit zwei zuständige Leitstellen erstreckt. Für den Landkreis Diepholz gibt es eine Handynummer, über die die Diensthabenden per Rufumleitung erreichbar sind.</p>

<p>Im LK Nienburg funktioniert die Alarmierung völlig anders:</p>

<p>Aller ehren- und hauptamtlichen Teile der PSNV-Teams werden über eine APP alarmiert und können zurückmelden, ob sie momentan in der Lage sind diesen Einsatz zu übernehmen. Die diensthabende zuständige Stelle koordiniert dann den Einsatz und wählt je nach Entfernung und Einsatzbedarf aus, wer zum Einsatzort aufbricht.</p>

<p>Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Notfallseelsorge interessiert, kann sich an das Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZfSB) wenden. Die Internet-Adresse lautet www.zentrum-seelsorge.de.</p>

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