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Gemeinde und Pfarrer
Ein Landessynodaler wird der Verantwortliche für sogenannte "Hauskreisarbeit", in der warmen Stube von Privatpersonen. So ein Bericht aus der Landeskirche. Bislang war nur von Hinterhofmoschee negativ die Rede. Nun soll analog dazu, die christliche Hinterhofkirche entstehen. Ich bin platt!
Hauskreise sind kleine Zellen mit max. 10 Personen, eben so viele Leute, die um einen Wohnzimmertisch passen.
Dort in dieser Zelle, gibt es Raum, um in kleinem Kreis selbstständig visionär über die Bibel nachzudenken. Es ist bekannt, dass es zu sektiererischen Tendenzen in Hauskreisen kommen kann. Deshalb waren Hauskreise bislang in der ev. Landeskirche verpönt.
Woher kommt dieser plötzliche Sinneswandel?
Leute, die sich in einer kleinen Zelle treffen, können sich kaum belebend auf die Gemeinde auswirken, denn in diesem Privat Zirkel sind nur eine begrenzte Anzahl von ausgesuchten Personen beteiligt. Für andere Gemeindeglieder ist der Zugang verboten. Dort entstehen dann eigene Gesetze, Strategien und Rituale und sonstiges Gemauschel.
Ziel ist: Der Vereinsamung der Gesellschaft entgegen zu wirken.
Wie genau, soll in dieser Zellenarbeit die zunehmende Vereinsamung in der Gesellschaft entgegen gewirkt werden? Wie ist das Konzept?Sind in den privaten Wohnzimmern sogenannte Multiplikatoren anwesend?
Muss befürchtet werden, dass bei jedem alleinstehenden dementen Opa oder bei jeder alleinlebenden Witwe nun ein Hauskreis entsteht? Bekanntlich können sich alte Menschen kaum zur Wehr setzen. Ein Vertreter hat schnell an der Haustüre diesem Personenkreis eine Rheumadecke verkauft.
Wie kann die evangelische Landeskirche speziell diesen älteren Personenkreis vor christlicher Überrumpelung schützen? Wird der Gemeindepfarrer dabei sein? Zwecks rechter Lehre?
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