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Gemeinde und Pfarrer
Liebe Pia,
Ich studiere seit 2 Jahren Theologie und arbeite nebenbei als Verkäuferin, um Geld zu verdienen. Da ich gleichzeitig noch ehrenamtlich in der Gemeinde mitarbeite, ist mein Alltag oft sehr stressig und ich hetze von einem zum anderen.
In den letzten Wochen passiert es jeden Morgen, dass ich mit einer riesigen Nervosität aufwache, die schon zu Panikattacken geworden sind....
Ich liebe es morgens eigentlich aufzustehen und freue mich auf viele Dinge, aber in den letzten Zeit habe ich jegliche Freude verloren. Vor allem auch am Studium und das schlimmste, mein großer Traum Pastorin zu werden und etwas großes für Gott zu bewegen ist weg... Ich bin zwar allgemein schneller unruhig als andere, aber das morgens macht mich fertig und ich fühle mich gelähmt, egal was ich tue. Nach kurzer Zeit hört es dann aber auch schon auf.
Ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann, denn Gott fühlt sich auch so weit weg an..
Vielen Dank schon mal für die Antwort.
Hallo,
Ich habe mit der Kirche sehr viel schönes erlebt. Aber auch sehr viel verletzendes. Daher hatte ich sogar überlegt, aus der Kirche auszutreten. Weil ich persönlich diskriminiert wurde, und das von höchster Ebene. Gerade von der Landeskirche als Institution bin ich enttäuscht. Allerdings fühle ich mich trotzdem der Kirche verbunden und möchte gerne weiter der Kirche angehören. Vor allem mit der Landeskirche, in der ich aufgewachsen bin, fühle ich mich verbunden, sowohl auf lokaler als auch auf institutioneller Ebene. Daher wollte ich fragen, ob es möglich ist, sich in eine Gemeinde in einer anderen Landeskirche umzugemeinden. Irgendwie muss ich die Verletzungen verarbeiten und etwas gegen die Hilflosigkeit unternehmen, die durch die Ereignisse entstanden ist.
Viele Grüße,
Klara Schaf
Geehrte Frau Klee!
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten und bin auch nicht in der Position Sie zu verurteilen. Als Christ bin ich mir sehr wohl über dies bewusst, wer am Ende urteilen wird.
Es steht doch in der Bibel, dass Frauen nicht Pastorinnen in einer Gemeinde werden dürfen. Nein, nicht weil ihr Frauen minderwertig seid, sondern weil es so in der Bibel steht, es gibt dafür mit Sicherheit so seine Gründe.
Sie als Pastorin, wie können Sie das mit der Bibel und Gott vereinbaren? Das Buch Gottes sagt Ihnen Nein, aber Sie tun es trotzdem. Das wäre das Gleiche, wie wenn ich mich als Christ bezeichnen würde, aber nicht an Jesus glauben würde!
Sie kennen die Bibel, wissen was Sache ist, aber trotzdem tun Sie das Gegenteil was Gott sagt. Das Gleiche auch mit dem Sabbat, es fing immer der erste Tag am Sonntag und am 7. Tag war Samstag, also am Samstag ist Ruhetag, so wie es Gott angibt in den Geboten. Aber die Kirche hat dies geändert auf Sonntag. Seit wann steht die Kirche über Gott? Dies ist ein weiteres Beispiel.
Warum können wir nicht einfach das tun, was Gott für uns bestimmt hat. Die Geschichte des Volkes Israel hat immer wieder gesündigt.
Ich verstehe nicht, warum wir immer das Gegenteil machen. Dies fängt als Kind an, die Mutter sagt, mach das nicht, aber gerade deswegen macht er es...
Sie können gerne predigen zu Hause oder bei Freundinnen oder wie auch immer, aber meiner Meinung nach, gehen Sie zu weit. Aber wer bin ich, um zu urteilen?
Ich würde sehr gerne Ihre Meinung hören, wie Sie das rechtfertigen bzw. Ihre Meinung dazu. Denn die Bibel ist die gleiche, was sagen Sie nun zu Gott wenn ER Sie fragt, weshalb Sie Pastorin geworden sind, obwohl Sie die Schriften bestens kennen?
Habe nichts gegen Frauen, mich hat auch eine Frau geboren, aber in eine Kirche wo eine Frau predigt, würde ich nicht gehen, weil ich Gott und seine Worte folge und nicht Menschen.
Besten Dank für Ihre Zeit und wünsche Ihnen eine sehr schöne angenehme Zeit.
Sehr geehrter Herr Muchlinsky,
unsere 13jährige Tochter interessiert für Glaubensfragen und die Konfirmation. Wir, ihre Eltern, sind beide aus der Kirche ausgetreten (mein Mann war katholisch, ich evangelisch). Wir wollen ihr nicht im Weg stehen, aber wir fühlen uns auch nicht kompetent, ihr all die Fragen zu beantworten, die sie hat, BEVOR sie sich entscheidet.
Ich weiß, dass auch Ungetaufte am Konfirmationsunterricht teilnehmen können, verstehe das aber so, dass die Entscheidung für einen christlichen Weg, für die Konfirmation mit der Anmeldung schon gefallen sein muss. Unsere Tochter aber sucht und fragt noch, sie ist nicht entscheiden. Wer bietet ihr da Orientierung und Hilfe? Wer vermittelt ihr auch das Wissen, das ihr noch fehlt?
Danke für Ihre Antwort!
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