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Bibel
Hallo Herr Muchlinsky,
wie Sie aus mancher Frage von mir schon wissen, forsche ich sehr gerne in der Bibel und mache mir so meine Gedanken über die einzelnen Texte. Einfach, weil ich das, was ich verstanden habe, besser glauben kann. So etwa wie ein "AHA-Erlebnis im Glauben." Nun habe ich Ihre letzte Folge aus der Reihe: "AHA - Glaubensfragen zum nachhören: Die Bibel richtig lesen!" schon mehrmals angehört. Aber je öfter ich das Interview höre, um so mehr verwirrt es mich, und das mit der Bibel wird mir alles etwas unübersichtlich. Irgendwo muss es doch eine klare Linie geben bei der Auslegung der Bibeltexte.
Wenn ich mir bei meinen "Forschungsreisen durch die Bibel" so meine Gedanken mache, spielt auch immer ein stückweit meine "blühende" Fantasie eine Rolle. Aber das, was zum Schluss meiner Gedanken raus kommt, erscheint mir manchmal fantasievoll, aber doch eine Möglichkeit zum Verstehen des Textes zu sein. Nun kommt ein Anderer und erzählt mir seine Gedanken zum gleichen Text, die aber ganz anders ausfallen als meine Interpretation.
Und doch können auch die Gedanken eine Möglichkeit sein, den jeweiligen Text zu analysieren. Aber woran soll ich dann noch glauben, bei mehreren logischen Auslegungen und Gedanken?
Viele Grüße Susanne