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Beten
Als ich 17 war wurde ich vergewaltigt. Ich habe Tag und Nacht darum gebetet, dass ich bitte niemals schwanger werde. Ich habe gebetet und gebetet und gebetet. Ich war auch nicht schwanger. Jetzt, 13 Jahre später, habe ich einen Mann und wir wünschen uns nichts sehnlicher als Kinder. Es klappt aus medizinischen Gründen nicht. Auch alle Versuche in Kliniken etc. scheiterten. Ich werfe mir vor, dass ich damals gebetet habe. Ich traue mich mittlerweile nicht mehr in die Kirche zu gehen, da ich Angst habe, dass es falsch ist. Ich habe Angst meine Gebete umzukehren, Angst um etwas zu bitten. Ich habe versucht in der Bibel zu lesen, wollte herausfinden, was ich tun kann. Aber ich habe es nicht geschafft eine passende Stelle zu finden. Wo fängt Vergebung an und wo hört sie auf? Wann ist ein Wunsch egoistisch und wann hat man das Recht ihn auszusprechen. Ich bete nach wie vor. Aber nicht mehr mich betreffend. Für andere Menschen, zum Dank, usw.
Ich würde gerne eine Stelle lesen, die zu der Thematik passt.
Kennen Sie eine?
Sehr geehrter Herr Muchlinksy,
Während des sogenannten "Erntebittgottesdienstes" der Landfrauen, haben diese berichtet, dass es das "informierte Beten" gibt, denn beim Weltgebetstag hätten sie vom "informierten Beten" gehört und wollen dies nun auch im Bereich der Landwirtschaft tun und die Probleme der Landfrauen im Gottesdienst thematisieren. Nach dem "informierten Beten" soll dann das "betende Handeln" ins Zentrum gerückt werden, wie dies ebenfalls beim Weltgebetstag geschieht. Die Landfrauen haben nach dem Gottesdienst gleich die Opferbüchse, genauer gesagt die Kollekte, in ihren Einkaufskorb gepackt. Meine Frage geht nun dahin, was das eigentlich genau sein soll
- informiertes Beten
- betendes Handeln
Ich habe den Eindruck, dass die Landfrauen ein Konzept des Weltgebetstages auf den eigenen Bereich, nämlich den Bereich der Landwirtschaft, nun versuchen umzusetzen. Ich kenne das Konzept vom "informierten Beten" und "betenden Handeln" allerdings nicht. Deshalb frage ich Sie als Experten! Vielleicht wissen Sie mehr über dieses Konzept.
 
Hallo,
seit einiger Zeit verspüre ich den Drang, das Kreuzzeichen zu machen, also bei mir zwischen Stirn und Brustbein, sowie zwischen den Oberarmköpfen. Vielleicht kommt das daher, dass ich in Diaspora-Gebieten aufgewachsen bin und lebe - und es einfach vielfach so gesehen habe. Nicht nur auch bei den katholischen Gläubigen sondern auch bei den evangelischen Schwestern am Schwanberg (bei Iphofen). Ist es als Evangelische OK, wenn ich das im Gottesdienst mache? Wie mache ich es überhaupt richtig? ... und was sage ich den anderen Gemeindegliedern, wenn ich angesprochen werde? Als Prädikantin hätte ich die Möglichkeit, darüber im Gottesdienst zu sprechen. Wo finde ich Texte dazu, damit ich es wirklich gut (und kurz!) begründen kann?
Danke schon mal für Ihre Antwort. Liebe Grüße, Carola Dowidat