Marieke Lohse

<div class="field-zusatzinfo field-info-zusatzinfo-verwendung-1"><p><strong>YOGA</strong></p>

<p>Yoga gehört zu den klassischen sechs Schulen der indischen Philosophie. Die Bezeichnung kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt "zusammenbinden" oder "anspannen". Zu dieser Lehre gehören geistliche und körperliche Übungen (sog. "Asanas"). Ziel ist es, durch Anspannen des Körpers und Konzentration mit dem Bewusstsein eins zu werden und den Weg zur Selbsterkenntnis zu finden. In der Kolonialzeit wurde die Yoga-Philosophie unterdrückt. Dennoch sind erstmals europäische Gelehrte auf die Kultur aufmerksam geworden.</p>

<p>1893 sprach der indische Gelehrte Swami Vivekananda erstmals vor dem Weltparlament der Religionen in Chicago von Yoga als Geisteswissenschaft. In den 1960er Jahren wurde das Interesse, ausgelöst durch die Hare-Krishna-Bewegung, in der damaligen Studierendenszene geweckt. Den Durchbruch erlangte Yoga in den 1980er Jahren, Studios entstanden und auch unter Prominenten wurde Yoga als Fitness-Work-Out beliebt und salonfähig.</p>

<p><strong>NAMASTÉ</strong></p>

<p>Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt in etwa "Ich verbeuge mich vor dir". Er ist ein Ausdruck des tiefen Respekts, der auch als Begrüßungsformel verwendet wird. Er ist verbunden mit einer leichten Verbeugung, der Kopf wird gesenkt, die Hände auf Höhe des Herzens gefaltet. Beim Yoga wird "Namasté" anfangs als Begrüßung verwendet, um das Herz, den Körper und den Geist für das Gute zu öffnen. Der Sanskrit-Gruß bezieht sich nicht auf die äußere göttliche Instanz, sondern auf den göttlichen Funken in einem selbst und im Gegenüber.</p>

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