Runder Tisch gegen antisemitische Gewalt in Berlin

Runder Tisch gegen antisemitische Gewalt in Berlin
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In Berlin hat am Donnerstag erstmals ein Runder Tisch gegen antisemitische Gewalt getagt. Das von der Innenverwaltung initiierte 17-köpfige Gremium soll konkrete Sicherheitsfragen klären und den Betroffenen Hilfestellungen bieten, erklärte Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) zum Auftakt. Berlin müsse auch in Zukunft für Juden eine sichere Heimatstadt bleiben. Hintergrund sind zunehmende juden- und israelfeindliche Attacken und Übergriffe in Berlin. Der Runde Tisch soll alle drei Monate tagen.

Teilnehmer des bundesweit einmaligen Projektes sind die jüdischen Gemeinden, der Zentralrat der Juden, Vertreter der Zivilgesellschaft sowie behördliche und nichtbehördliche Sicherheitsexperten. Auch Polizei und Verfassungsschutz sind beteiligt. "Mit Sorge stellen wir fest, dass sich antisemitische Tendenzen in unserer Gesellschaft offenbar verfestigen und Gewalttaten ansteigen", sagte Akmann. Auf offener Straße würden Juden angegriffen und beleidigt. "Dem können wir nicht tatenlos zusehen", sagte Akmann.

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