EKD-Beauftragte für deutsch-polnische Beziehungen predigt in Warschau

EKD-Beauftragte für deutsch-polnische Beziehungen predigt in Warschau
Gottesdienst in Warschau mit Präses Kurschus – Konzert in Bochum
80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wird Präses Annette Kurschus in Warschau einen deutsch-polnischen Gedenkgottesdienst mitgestalten.
29.08.2019
Evangelische Kirche von Westfalen
Deutschland spricht 2019

Am Samstag, 31. August, predigt die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit Bischof Jerzy Samiec, dem Präsidenten des Polnischen Ökumenischen Rates. Am Sonntag, 1. September, eröffnet Präses Kurschus als leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bochum zusammen mit OberbürgermeisterThomas Eiskirch ein Konzert des polnischen Trios "Kroke".

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg, unter dem das östliche Nachbarland besonders stark zu leiden hatte. Das deutsch-polnische Verhältnis war und ist dadurch schwer belastet. "Heute verbindet unsere Evangelische Kirche in Deutschland eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Polnischen Ökumenischen Rat", erklärt Annette Kurschus, die auch Beauftragte des Rates der EKD für die deutsch-polnischen Beziehungen ist: "Gemeinsam werden wir unsere Kräfte einsetzen für den Frieden zwischen unseren Ländern und den Frieden in Europa."

"Kroke" - das jiddische Wort für Krakau - verbindet traditionelle Klezmermusik mit polnischem Jazz, europäischer Klassik und orientalischen Elementen. Jerzy Bawos, Tomasz Kukurba und Tomasz Lato kommen eigens zu dem Konzert am internationalen Tag des Friedens, 1. September 2019, nach Deutschland. Das Konzert in der Christuskirche Bochum (Platz des europäischen Versprechens) beginnt um 19 Uhr.

Meldungen

Top Meldung
Der Berliner Protestforscher Simon Teune geht davon aus, dass die Klimabewegung "Fridays for Future" sehr lange aktiv sein wird. "Die Ausgangsbedingungen für einen langanhaltenden Protest sind sehr gut, weil es eine breite Unterstützung gibt",