Trauerfeier für getöteten Freiburger Pfarrer an diesem Samstag

Trauerfeier für getöteten Freiburger Pfarrer an diesem Samstag
Die Trauerfeier für den am Dienstag ermordeten Pfarrer Christof Schorling findet am Samstag, den 28. Juni in Freiburg statt.

Die Trauerfeier und Beisetzung des getöteten Freiburger Pfarrers Christof Scholing findet an diesem Samstag statt. Dies sagte der Karlsruher Pfarrer Christian Bereuther am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Schorling war am Dienstag von einem mutmaßlich psychisch gestörten Mann während eines Seelsorgegesprächs niedergestochen worden.

Der 55-jährige Schorling hinterlässt eine Frau und drei erwachsene Kinder. Als Superintendent war er mit bischöflichen Aufgaben für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden betraut, zu der sieben Gemeinden mit mehr als 3.000 Gemeindemitgliedern gehören. Sie ist eine kleine selbstständige evangelische Kirche neben der badischen Landeskirche mit ihren 1,2 Millionen Mitgliedern.

Die Trauerfeier in der Erlöserkirche in Freiburg-Herdern am Samstag werde von Pfarrer Andreas Schwarz aus Pforzheim geleitet, sagte Bereuther. Daran schließt sich die Beisetzung auf dem Hauptfriedhof an. "Auf Wunsch der Familie wird es keine Übertragung im Fernsehen aus der Erlöserkirche geben", ergänzte Bereuther. Wer die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden künftig leiten wird, sei noch offen. Sollte ein Pfarrer aus einer der sieben badischen Gemeinden gewählt werden, würde der bisherige Sitz der Kirchenleitung an die Gemeinde des Gewählten übergehen, erläuterte der Theologe.

Mit "Entsetzen und Fassungslosigkeit" reagierte die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands auf den tödlichen Angriff auf Superintendent Schorling. "Der Tod Ihres Mannes hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen sein wird", heißt es in dem Kondolenzsschrteiben des leitenden lutherischen Bischofs Gerhard Ulrich.

Der 30-jährige mutmaßliche Täter war unmittelbar nach der Tat festgenommen und in eine Klinik gebracht worden. Am Mittwoch hatte der Haftrichter dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine einstweilige Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung stattgegeben. Die Ermittlungen werden wegen Verdachts des Totschlags geführt. Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um einen Enkel eines Mitglieds der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Freiburg.

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