Nikolaus Schneider: Mit dem Tag einer Heirat ist nicht alles gut

Mit der Hochzeit beginnt die Beziehungsarbeit erst

Foto: epd-bild/Christopher Clem Franken

Nikolaus Schneider: Mit dem Tag einer Heirat ist nicht alles gut
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hält es aus christlicher Sicht für unerlässlich, dass Eheleute ihre Beziehung pflegen.

"Wir sagen, dass die Ehe ein großes Glückspotenzial hat. Was nicht heißt, dass mit dem Tag der Heirat alles gut ist", sagte Schneider dem Magazin "Bunte": "Dann beginnt die Beziehungsarbeit erst."

Gottes Wort habe den Rahmen der Ehe gegeben, sagte der 66-Jährige, der mit seiner Frau Anne seit mehr als 40 Jahren verheiratet ist. Die Ehe solle aber kein Gefängnis sein.

Die EKD hatte im Sommer vergangenen Jahres eine sogenannte Orientierungshilfe zur Familie vorgelegt, die insbesondere unter konservativen Protestanten und in der katholischen Kirche auf teils scharfe Kritik gestoßen, weil sie den Wert der Ehe nicht ausreichend würdige. Als Reaktion darauf hatte der Ratsvorsitzende Schneider angekündigt, dass die evangelische Kirche ihr Verständnis der Ehe klarer herausstellen wolle. Die EKD-Kammer für Theologie wurde beauftragt, einen entsprechenden Text zu erarbeiten.

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