Bundespräsident Gauck feiert mit Aleviten Newroz-Fest

Bundespräsident Gauck feiert mit Aleviten Newroz-Fest
Bundespräsident Joachim Gauck hat am Freitagabend mit der Berliner Alevitischen Gemeinde das kurdische Neujahrsfest Newroz gefeiert. Gauck erinnerte laut vorab verbreitetem Redemanuskript daran, dass allein in Deutschland Hunderttausende Menschen dieses Fest feiern.
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Es verbinde Menschen unterschiedlicher Sprachen und Nationalitäten, Gläubige und Nichtgläubige, Zugewanderte oder hier Geborene, vor allem kurdischer, aber auch iranischer oder afghanischer Herkunft.

Weltweit werde das Newroz-Fest von mehreren hundert Millionen Menschen gefeiert. Es verbinde damit "über geographische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg". Zugleich schlage es eine Brücke zu den Vorfahren, deren Traditionen und Hoffnungen, betonte das deutsche Staatsoberhaupt. "Ein Fest, dessen Wurzeln über mehrere Tausend Jahre zurückreichen - das ist etwas Kostbares in unseren rasanten Zeiten", sagte Gauck.

Der Bundespräsident hob die verbindende Wirkung verschiedener Feste hervor, die inzwischen in Deutschland gefeiert werden. Je mehr Menschen einander begegneten, sich austauschten und miteinander feierten, desto weniger könnten sie an Vorurteilen festhalten. "Ein Land, das den Verschiedenen eine gute, gemeinsame Heimat sein soll, braucht Offenheit füreinander und Respekt voreinander", unterstrich Gauck

Mit ihrem Neujahrsfest Newroz bekräftigen die Kurden ihre nationale Identität und ihren Widerstand gegen Unterdrückung. Newroz bedeutet "neuer Tag". Auch zahlreiche mittelasiatische Völker, darunter Iraner, Aserbaidschaner und Afghanen, feiern am 21. März den "Sieg des Lichts über die Dunkelheit". Der Beginn des Frühlings leitet für sie ein neues Jahr ein.

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