Kulturszene fordert mit Offenem Brief Hilfe für Ai Weiwei

Kulturszene fordert mit Offenem Brief Hilfe für Ai Weiwei
Rund 200 Vertreter der Kulturszene haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in einem Offenen Brief zur Unterstützung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei aufgefordert.

Die Bundesregierung müsse sich beim Staatsbesuch der chinesischen Regierung Ende März in Berlin für das Recht des Regimekritikers auf Reisefreiheit einsetzen, heißt es in dem Schreiben, das am Samstag in Berlin veröffentlicht wurde.

Zugleich wurde die neue Website "www.freundeaiweiweis.de" freigeschaltet, auf der auch der Offene Brief veröffentlicht ist. "Wir bitten Sie nachhaltig und dringend mit ihren Gästen über die Verweigerung der Aushändigung eines Passes an Ai Weiwei zu sprechen", heißt es in dem Schreiben, das unter anderem von dem Künstler Norbert Bisky, den Schauspielerinnen Iris Berben, Martina Gedeck und Eva Matthes  sowie den Schriftstellern Liao Yiwu, Monika Maron und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller unterzeichnet ist.

Meldungen

Top Meldung
Der promovierte evangelische Theologe Christoph Meyns
Der Betroffenenbeirat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Begleitung der Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch wird vorläufig ausgesetzt. Ehemalige Mitglieder des Gremiums kritisieren den Schritt. Missbrauchsbeauftragter Rörig hofft auf Fortsetzung der Arbeit.