Bischof Hein als Botschafter der Ökumene gewürdigt

Bischof Martin Hein

Foto: epd-bild/Norbert Neetz

Bischof Hein als Botschafter der Ökumene gewürdigt
Als einen der profiliertesten Ökumene-Experten in Deutschland hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) den Kasseler Bischof Martin Hein zu seinem 60. Geburtstag gewürdigt. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hob am Montag in Kassel dessen Verdienste für den Dialog der Kirchen auf Weltebene hervor.

Hein ist Mitglied im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), der den mehr als 500 Millionen Christen repräsentierten Weltkirchenrat zwischen den Vollversammlungen leitet.

Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, wurde am 6. Januar 60 Jahre alt. Der habilitierte Theologe steht seit nahezu 14 Jahren an der Spitze der kurhessischen Landeskirche, die im Norden an Niedersachen grenzt, sich im Süden bis ins Rhein-Main-Gebiet erstreckt und mehr als 880.000 Mitglieder hat.

Der aus Wuppertal stammende Hein war im Herbst 2013 von der im südkoreanischen Busan tagenden ÖRK-Vollversammlung abermals in das Leitungsgremium des Zusammenschlusses von rund 350 Kirchen gewählt worden. Überdies ist er auf evangelischer Seite Leiter des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen. Seit 2009 ist Hein Mitherausgeber der "Zeitschrift für Theologie und Kirche". Daneben ist er Vorsitzender des Vorstandes der Heidelberger Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, einer evangelischen Denkfabrik.
 

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