Katholische Kirche nimmt Flüchtlinge im Kloster auf

Katholische Kirche nimmt Flüchtlinge im Kloster auf
In einem ehemaligen Benediktinerkloster im Landkreis Ravensburg (Baden-Württemberg) sollen demnächst Flüchtlinge untergebracht werden. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart kann in dem leer stehenden Gebäudekomplex rund 30 Menschen aufnehmen.

Bischof Gebhard Fürst hat dem Landkreis Ravensburg angeboten, in dem Kloster Flüchtlinge aufzunehmen. Am wahrscheinlichsten sei eine Unterbringung in früheren Mönchszellen im ehemaligen Konventsgebäude, sagte der bischöfliche Beauftragte für Flüchtlingsfragen, Thomas Broch. Momentan werde geklärt, welche Umbaumaßnahmen dafür nötig seien.

Wahrscheinlich könnten die ersten Flüchtlinge in etwa einem halben Jahr einziehen, so Broch. Die Kirche wolle bei der Hilfe für Flüchtlinge nicht abseits stehen, sondern sich die Frage stellen: "Was können wir mit unseren Immobilien bewirken?"

Das ehemalige Benediktinerkloster Weingarten gehört dem Land Baden-Württemberg, die Diözese Rottenburg Stuttgart ist Mieterin. Wer den Umbau bezahlen wird, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte Thomas Broch. Er könne jedoch "mit Sicherheit sagen, dass die Diözese sich engagieren wird". 

 

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