Deutsche Katholiken beten mit Papst für Frieden in Syrien

Deutsche Katholiken beten mit Papst für Frieden in Syrien
An dem von Papst Franziskus ausgerufenen Friedensgebet für Syrien an diesem Samstag wollen sich auch viele katholische Christen in Deutschland beteiligen.

Es gebe eine Vielzahl von Gottesdienstangeboten in den deutschen Bistümern und Gemeinden, teilte die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit. Zu der päpstlichen Initiative veröffentlichte die Bischofskonferenz Texte und Lieder für das Friedensgebet.

Der Papst hatte Gläubige dazu aufgerufen, sich am Samstagabend bis in die Nacht im Gebet und im Geist der Buße zu versammeln. Er selbst wird eine Gebetswache für Syrien auf dem Petersplatz in Rom leiten. Franziskus lud "ebenso die Brüder und Schwestern aller christlichen Konfessionen ein, sich dieser Initiative in einer Weise, die ihnen geeignet erscheint, anzuschließen".

G20 soll nicht "teilnahmslos bleiben"

Papst Franziskus hatte am 1. September auf dem Petersplatz in Rom eine friedliche Welt gefordert. Mit leidvoller Sorge verfolge er die vielen Konflikte auf der Erde. Franziskus: "Doch in diesen Tagen geht mir besonders schmerzlich ans Herz, was in Syrien passiert. Ich ängstige mich angesichts der dramatischen Entwicklungen, die bevorstehen."

In einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an den russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte der Papst die Staatengemeinschaft zu einer friedlichen Lösung des Syrien-Konflikts aufgerufen. "Die Führer der G-20-Staaten können angesichts der dramatischen Situation unseres geliebten syrischen Volkes nicht teilnahmslos bleiben", heißt es darin. Russlands Präsident Putin ist Gastgeber des zweitägigen Treffens der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) in St. Petersburg.