Menschenrechtsbeauftragter für Gleichstellung der Homo-Ehe in Deutschland

Menschenrechtsbeauftragter für Gleichstellung der Homo-Ehe in Deutschland
Anlässlich der ersten Eheschließung eines schwulen Paares in Frankreich hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), weitere Schritte zur vollen Gleichstellung auch in Deutschland angemahnt.

"Es darf im 21. Jahrhundert keinen Unterschied mehr machen, ob man schwul, lesbisch oder hetero ist", erklärte Löning am Donnerstag in Berlin. In Frankreich war am Mittwoch das erste schwule Paar vor dem Standesamt getraut worden.

Die vollständige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ist ein Streitpunkt in der schwarz-gelben Koalition. Die FDP will eine Gleichstellung, die Union spricht sich in der Mehrheit dagegen, obwohl auch in ihren Reihen immer wieder Forderungen nach einer Gleichbehandlung laut wurden. In Frankreich gab es gegen das neue Gesetz zur Homo-Ehe, das am 18. Mai inkraft trat, erbitterte Proteste Konservativer.

In Deutschland können homosexuelle Paare seit dem 1. August 2001 eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Sie haben damit ähnliche Rechte und Pflichten wie Eheleute. Einige Rechte bleiben ihnen aber vorenthalten: Sie profitieren nicht vom Ehegatten-Splitting und können als Paar keine Kinder adoptieren. SPD, Grüne und Linkspartei dringen auf eine Gleichstellung.

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