19. Jüdisches Filmfestival Berlin-Potsdam eröffnet

19. Jüdisches Filmfestival Berlin-Potsdam eröffnet
Mit der Aufführung des Spielfilms "Zaytoun" des israelischen Regisseurs Eran Riklis ("Die syrische Braut") ist am Montagabend das 19. Jüdische Filmfestival Berlin-Potsdam eröffnet worden.

Zu den Gästen der Eröffnungsgala im Potsdamer Hans-Otto-Theater zählte neben Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) auch der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman.

In einem Grußwort bezeichnete Neumann das Festival als eine wichtige Facette des jüdischen Lebens, das in Deutschland wieder sichtbar werde. Jüdische Filme, Filmemacher und Themen wieder in die deutsche Filmlandschaft zu holen und nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust zu neuen Formen des Miteinanders zu finden, dazu leiste das Jüdische Filmfestival einen wichtigen Beitrag, betonte der Kulturstaatsminister.

Auf dem Programm des Filmfestes stehen bis 12. Mai rund 30 Filme aus den USA, Europa und Israel, darunter der Dokumentarstreifen "The Gatekeepers", in dem sechs frühere Chefs des israelischen Inlandgeheimdienstes Shin Bet über ihre Arbeit berichten, und ein Film über Hollywood-Legende Tony Curtis. Die beiden Spielorte des Filmfestivals sind das Potsdamer Thalia-Programmkino und das Kino Arsenal in Berlin.

Der Eröffnungsfilm "Zaytoun" erzählt die Geschichte eines palästinensischen Jungen und eines über dem Libanon abgeschossenen israelischen Kampfpiloten, die durch einen Zufall zu Weggefährten werden. Beide wollen zurück nach Israel und begeben sich auf den Weg durch ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land.


 

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