Trauer an Evangelischer Schule um Opfer des Schweizer Bergunglücks

Trauer an Evangelischer Schule um Opfer des Schweizer Bergunglücks
Mit Bestürzung ist an der Evangelischen Schule in Berlin-Frohnau die Nachricht vom Tod zweier Schüler in den Schweizer Alpen aufgenommen worden. "Die Nachricht hat tiefe Betroffenheit ausgelöst", sagte der stellvertretende Schulleiter Peter Rattke am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin. Die Notfallseelsorge der evangelischen Kirche biete Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, die die beiden Verunglückten kannten.

Unter den fünf Toten des Bergunglücks am Lagginhorn sind zwei Geschwister aus Berlin: Der 19-jährige Maximilian hatte im Juni Abitur gemacht, seine 14-jährige Schwester Marie-Claire wäre nach den Ferien in die 9. Klasse gekommen. Ihr Vater hat das Unglück überlebt. Er hatte vor dem Gipfel aufgeben und mit ansehen müssen, wie seine Kinder in den Tod stürzten.

Der Berliner Bischof Markus Dröge hat in einem Brief an die Familie sein Beileid ausgedrückt und seelsorgliche Unterstützung angeboten. Er schließe die Familie in seine Gebete ein, die von der christlichen Glaubenshoffnung getragen seien, dass Gottes Treue auch über den Tod hinaus trägt. Das Leben von Marie und Maximilian sei abgebrochen, aber nicht ausgelöscht.

Beim Gottesdienst zum Schuljahresanfang soll der toten Jugendlichen gedacht werden. Die Schule will zudem einen Raum der Stille einrichten und ein Kondolenzbuch auslegen, sagte der stellvertretende Schulleiter. An der Evangelischen Schule Frohnau werden mehr als 700 Schüler in Grundschule und Gymnasium unterrichtet. Sie wird getragen von der Evangelischen Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
 

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