Bundesregierung erhöht humanitäre Hilfe für Mali

Bundesregierung erhöht humanitäre Hilfe für Mali
Während international über einen Militäreinsatz im Norden Malis beraten wird, erhöht Deutschland die humanitäre Hilfe für das Krisengebiet um eine Million Euro.

Das sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bei einem Besuch in dem westafrikanischen Land zu, wie das Auswärtige Amt am Donnerstag mitteilte. Das Geld ist vor allem für Nahrungsmittelhilfe und Gesundheitsversorgung über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz bestimmt. Damit steigt die deutsche humanitäre Hilfe für die Region auf 13,5 Millionen Euro.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 400.000 Menschen im Norden Malis vor Kämpfen geflohen. Das Gebiet wird von mehreren Rebellengruppen kontrolliert. Darunter sind islamistische Milizen mit Kontakt zum Terrornetzwerk Al-Kaida, die das muslimische Recht der Scharia einführen wollen.

Westerwelle ist am Donnerstag zu politischen Gesprächen in die malische Hauptstadt Bamako gereist. Neben der Krise im Norden wurde auch die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in Mali nach dem Militärputsch im März als Thema genannt.

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